Wenn die Tage kürzer werden, beginnt nicht nur die gemütliche Jahreszeit, sondern auch die klassische Zeit des Einmachens und Einfrierens. Jetzt sind Äpfel, Birnen, Kürbis oder Wurzelgemüse besonders aromatisch und oft in großen Mengen erhältlich. Wer diese Fülle nutzt, spart Geld, reduziert Lebensmittelverschwendung und kann ganz nebenbei Verpackungsmüll vermeiden.
In diesem Beitrag zeigen wir dir, wie du saisonal einkaufst, richtig einkochst und einfrierst. Außerdem auch, wie du mit den wiederverwendbaren Beuteln von Pelster's dabei so gut wie keinen Verpackungsmüll produzierst.
1. Regional und saisonal denken
Herbstgemüse und -obst sind wahre Vorratswunder. Kürbis, Kohl, Karotten oder Äpfel lassen sich wochenlang lagern, wenn man sie kühl und dunkel aufbewahrt. Wer gezielt zu regionaler Ware greift, verkürzt Transportwege und bekommt Produkte in ihrem geschmacklichen Höhepunkt.
Richtwerte zur Lagerung (trocken, kühl, dunkel):
| Lebensmittel | Lagerdauer | Ideale Temperatur |
|---|---|---|
| Kürbis (ganz) | 2–4 Monate | 10–13 °C |
| Äpfel | 2–4 Monate | 3–8 °C |
| Karotten, Wurzelgemüse | 4–6 Monate | 0–4 °C |
| Kohl | 1–3 Monate | 0–4 °C |
Tipp: Einkauf vorher planen und größere Mengen zeitnah verarbeiten, so bleiben Aroma und Nährstoffe bestmöglich erhalten.
👉 Hier findest du weitere Informationen zur Balance im Einkauf: Regional vs. Exotisch
2. Einkochen & Fermentieren
Einkochen ist ein Klassiker, der heute aktueller denn je ist: Apfelmus, Kürbissuppe oder Sauerkraut werden durch Erhitzen und luftdichtes Verschließen lange haltbar. Wiederverwendbare Gläser sind dafür ideal, sie sind robust, plastikfrei und nahezu unbegrenzt nutzbar.
Auch Fermentieren braucht nur Salz, Zeit und etwas Geduld. Das spart Energie und schafft fermentierte Lebensmittel mit lebenden Kulturen und intensivem, komplexem Geschmack. Wer zum ersten Mal fermentiert, sollte mit kleinen Mengen (z. B. einem Glas Sauerkraut) starten, um ein Gefühl für Salzmenge und Gärzeit zu bekommen.
3. Clever einfrieren - Schritt für Schritt
Damit Obst und Gemüse nach dem Auftauen frisch schmecken, lohnt sich etwas Vorbereitung:
- Waschen: Gemüse und Obst gründlich säubern.
- Blanchieren: (bei Gemüse) kurz in kochendes Wasser, dann eiskalt abschrecken. Das stoppt den Reifeprozess und erhält Farbe und Biss.
- Portionieren: Obst nach Bedarf klein schneiden, in realistische Portionsgrößen für ein bis zwei Mahlzeiten aufteilen.
- Verpacken: in langlebige Behälter wie Glas, Edelstahl oder hochwertige Mehrwegbeutel füllen. Die wiederverwendbaren Produktbeutel von Pelster's eignen sich hier ideal: Die kleineren Größen passen perfekt für Beeren, Kräuter oder kleinere Gemüseportionen, die größeren für Suppen, Kürbiswürfel oder Apfelspalten.
- Beschriften: jede Portion mit Inhalt und Datum kennzeichnen, damit nichts in Vergessenheit gerät.
Tipp: Presse vor dem Verschließen möglichst viel Luft aus dem Beutel, das verringert Gefrierbrand und spart Platz im Gefrierfach.
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4. Reduce, Reuse, Recycle - Beutel mehrfach nutzen
Wiederverwendbare Beutel sind eine einfache Möglichkeit, Verpackungen immer wieder einzusetzen:
- Reduce: Einwegplastik vermeiden und auf langlebige Silikon- oder Mehrwegbeutel umsteigen.
- Reuse: Nach Gebrauch ausspülen und neu befüllen – perfekt für Trockenwaren, gefrorene Früchte oder Snacks. Ein Pelster's Beutel, der heute Kürbiswürfel eingefroren hat, kann nach dem Ausspülen morgen schon Apfelschnitze oder Nüsse für die Vorratsdose aufnehmen.
- Recycle: Sind Beutel irgendwann nicht mehr nutzbar, auf korrektes Recycling oder kompostierbare Varianten achten.
Pelster's setzt bewusst auf Beutel, die sich leicht ausspülen und vielfach wiederverwenden lassen. Ein kleines Detail, das im Alltag viel Verpackungsmüll spart und sich über die gesamte Vorratssaison hinweg auszahlt.
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5. Vorratsschrank mit System
Ein strukturierter Vorratsschrank reduziert Lebensmittelverschwendung und erleichtert das Kochen:
- Rotationsprinzip: Neu gekaufte Produkte nach hinten, ältere nach vorn stellen (First In, First Out).
- Transparenz: Durchsichtige Behälter oder beschriftete Beutel sorgen für Überblick.
- Portionsgrößen: Kleine Einheiten verhindern, dass Lebensmittel nach dem Öffnen verderben.
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Fazit
Der Herbst ist die perfekte Zeit, um Vorräte anzulegen und das nachhaltig zu gestalten. Wer saisonal einkauft, wiederverwendbare Beutel nutzt und den Vorratsschrank gut organisiert, bewahrt nicht nur den Geschmack der Saison, sondern schont auch Ressourcen. So wird aus traditioneller Vorratshaltung ein moderner Beitrag zu weniger Verpackung und mehr Genuss – ganz im Sinne von reduce, reuse, recycle.
Quellen:
Bundeszentrum für Ernährung (2025): Der Saisonkalender. Einkaufshilfe für saisonales Obst und Gemüse. Online abgerufen unter: https://www.bzfe.de/kueche-und-alltag/einkaufen/der-saisonkalender (am 25.08.2026).
Verbraucherzentrale (2026): Tipps zur Haltbarkeit und Lagerung von Lebensmitteln. Online abgerufen unter: https://www.verbraucherzentrale.de/tipps-zur-haltbarkeit-und-lagerung-von-lebensmitteln-59515 (am 25.08.2026).
Umweltbundesamt (2026): Woher bekomme ich regionale und saisonale Lebensmittel? Online abgerufen unter: https://www.umweltbundesamt.de/umweltatlas/umwelt-landwirtschaft/mein-handeln/nachhaltige-ernaehrung/woher-bekomme-ich-regionale-saisonale-lebensmittel (am 25.08.2026).
Umweltbundesamt (2026): Verpackungen. Online abgerufen unter: https://www.umweltbundesamt.de/themen/abfall-ressourcen/produktverantwortung-in-der-abfallwirtschaft/verpackungen (am 25.08.2026).