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Ist Backen mit Proteinpulver gefährlich?

Ist Backen mit Proteinpulver gefährlich?

Proteinpulver gehören inzwischen zu den beliebtesten Nahrungsergänzungsmitteln. Ob als Shake, im Joghurt oder Smoothie. Doch wie sieht es eigentlich mit dem Backen aus? Immer mehr Rezepte integrieren Proteinpulver in Muffins, Pancakes oder Kuchen. Auf dem ersten Blick sehr praktisch, aber wie unbedenklich ist das wirklich?

Warum viele Proteinpulver Süßstoffe enthalten

 

Damit Proteinpulver süß schmecken, aber trotzdem wenig Kilokalorien enthalten, setzten Hersteller häufig Süßstoffe wie Sucralose ein. Sucralose ist ein Lebensmittelzusatzstoff, welches in der Europäischen Union zugelassen ist und somit grundsätzlich als sicher gilt. Doch das ändert sich, sobald der Stoff nicht mehr kalt verzehrt wird.

Sucralose und Hitze: Was sagt die Wissenschaft

 

Das Bundesinstitut für Risikobewertung hat untersucht, wie stabil der Stoff bei hohen Temperaturen bleibt. Beim Erhitzen von Sucralose ab etwa 120 °C kann es zur Bildung potenziell gesundheitsschädlicher und sogar krebserzeugender Verbindungen kommen. Noch ist die Datenlage allerdings begrenzt, weshalb eine endgültige Bewertung der Risiken aussteht. Dennoch rät das Bundesinstitut vorsorglich dazu, sucralose-haltige Lebensmittel nicht zu stark zu erhitzen und das betrifft leider auch viele gängige Proteinpulver.


Warum Backen mit Sucralose problematisch ist

 

Aus diesem Grund sollten beispielsweise sucralose-haltige Proteinpulver erst nach dem Erhitzen zugesetzt werden. Beim Backen erweist sich dies jedoch als unmöglich. Daher gilt, wer regelmäßig mit Proteinpulver backt, sollte sucralose-haltige Varianten unbedingt meiden. Zum Glück gibt es aber sicherere und natürlichere Alternativen, die bedenkenlos zum Backen von high-protein Rezepten verwendet werden können. Einige Pulver bestehen aus einer kleinen Zutatenliste, sind ohne Zusatzstoffe und künstlichen Süßungsmitteln. Auch unser Monoprotein aus Mandel eignet sich demnach hervorragend zum Backen. Wem die Süße im Proteinpulver allerdings wichtig ist, kann zu reinen Produkten greifen, die mit natürlichen Zutaten wie Dattelpulver oder Kokosblütenzucker gesüßt sind.

Wieso Pelster's Proteinpulver ideal zum Backen ist 

 

Das Proteinpulver von Pelster‘s eignet sich hervorragend zum Kochen und Backen, da es vollständig frei von künstlichen Zusatzstoffen ist. Die Basis bildet eine hochwertige Pflanzenproteinmischung, die eine natürliche Eiweißquelle bietet. Für den Geschmack werden ausschließlich natürliche Zutaten verwendet. Statt mit Süßstoffen, wie der Sucralose, wird das Proteinpulver mit Dattelpulver gesüßt. Damit ist das Produkt nicht nur aromatisch gut, sondern auch bedenkenlos hitzestabil und für Kochen, Backen oder warme Getränke geeignet.

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Fazit: Backen Proteinpulver? Ja, aber bitte bewusst! 

 

Backen mit Proteinpulver ist also nicht grundsätzlich gefährlich. Sucralose-haltige Produkte weisen ein potenzielles Risiko auf, wenn sie zu hohen Temperaturen ausgesetzt sind. Bis die Forschung eindeutige Ergebnisse liefert, sollten sicherheitshalber natürliche und reine Proteinpulver verwendet werden. So können Lieblingsrezepte weiterhin proteinreich gestaltet werden, ohne das unerwünschte Nebenwirkungen auftreten.

 

Quelle:
Bundesinstitut für Risikobewertung (2019): Süßstoff Sucralose: Beim Erhitzen von Lebensmitteln können gesundheitsschädliche Verbindungen entstehen. Stellungnahme Nr. 12/2019. Online abrufbar: https://www.bfr.bund.de/stellungnahme/suessstoff-sucralose-beim-erhitzen-von-lebensmitteln-koennen-gesundheitsschaedliche-verbindungen-entstehen/ (am 05.12.2025).
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